KRAN- UND FÖRDERTCHNIK
Für den innerbetrieblichen und logistischen Umschlag schwerer Güter sind leistungsfähige Hebezeuge und Förderanlagen erforderlich. Ortsfeste Krane, die in der Regel für klar definierte Aufgaben ausgelegt sind, verbleiben über ihre gesamte Lebensdauer an einem Standort. In Hafenanlagen kommen überwiegend Portalkrane und Auslegerdrehkrane zum Einsatz.
Eine besondere Bedeutung haben dabei Containerbrücken, wie sie unter anderem in Bremerhaven, Hamburg und Wilhelmshaven betrieben werden.
Kranbahnen
Portalkrane und Brückenlaufkrane bewegen sich auf Kranbahnen. In Hafenanlagen werden hierfür häufig Kranbahnträger aus Stahlbeton eingesetzt, während Brückenkrane in Industriehallen in der Regel auf stählernen Kranbahnträgern fahren.
Kranbahnträger unterliegen – ebenso wie die Krane selbst – hohen dynamischen Beanspruchungen. Aus diesem Grund stellt die Ermüdung des Stahls einen wesentlichen Bemessungs- und Bewertungsaspekt dar.
Statische Berechnungen
Wir erstellen statische Nachweise nach EN 13001, FEM-Richtlinien oder anderen einschlägigen Bemessungsvorschriften, unter anderem aus folgenden Gründen:
- Auffälligkeiten oder Schäden an einem Kran erfordern eine Ursachenanalyse.
- Ein Kran wurde beschädigt und muss instand gesetzt oder ertüchtigt werden.
- Auslegung von Verstärkungsmaßnahmen infolge erhöhter Beanspruchung.
- Technische Änderungen, die statisch zu berücksichtigen sind.
- Bewertung der Ermüdung infolge langer Betriebszeiten sowie Ermittlung der Restlebensdauer bei geplanter Weiternutzung.
- Geänderte Betriebsbedingungen erfordern eine Neubewertung der Lastannahmen.
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Wir unterstüzen Sie gerne mit unserem professionellen Know-How im Bereich der Krane und Fördertechnik.